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| 1994 |
Die Gründung erfolgte am 20. November 1994 durch den ehemaligen und langjährigen Nachwuchstrainer Harald Lange,
der als erfolgreicher Unternehmer auch erster Sponsor war.
Er holte sich mit dem ehemaligen Cheftrainer Horst Gülle einen
erfolgreichen, erfahrenen Trainer ins Boot.
Das stimmte im wahrsten Sinne des Wortes, die erste
Trainingsstätte befand sich in den Kellerräumen der
Kindertagesstätte „Titanic“ im Teterower Ring in
Berlin-Hellersdorf.
Von Beginn an stand das Engagement unter sozialen Gesichtspunkten.
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| 1995 - 1997 |
Kinder von der
Straße“ war von 1994 bis 1997 ein zentrales Motto des
kleinen Kinder- und Jugendsportvereins in der Großsiedlung, zu
dem 1995 der heutige Stellvertreter von Harald Lange, Fritz-Jürgen Aernecke,
als zweiter Hauptsponsor stieß.
Der gerade erst gegründete Verein fand viel Interesse in den
angrenzenden Plattenbausiedlungen, Berlin-Hellersdorf war damals mit
einem Durchschnittsalter von 28 Jahren der Bezirk mit den jüngsten
Einwohnern von Berlin.
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| 1997 - 1999 |
Fast genau ein Jahr nach der
Gründung fand am 19. November 1995 der erste offizielle Wettkampf
statt.
Mit dem ersten Mannschaftssieg begann eine bis heute anhaltende,
erfolgreiche Entwicklung, die in der bundes-deutschen Sportgeschichte
einmalig ist.
Das neue Motto „Boxen statt Gewalt“ wurde begeistert
aufgegriffen, die engagierte Arbeit der Trainer und Übungsleiter
an den Schulen brachte einen starken Zustrom an sportlich
interessierten Kinder.
Interessant und nicht immer ganz leicht wurde die Aufgabe der Trainer
und Übungsleiter, als sich immer mehr Kinder mit einem
Migrationshintergrund einfanden.
Heute trainieren Kinder und Jugendliche aus 8 Nationen in
„Eintracht“ Berlin, geeint und ohne jegliche Ressentiments
wegen Rasse oder Herkunft.
Es war folgerichtig, dass aus dem zunächst rein sozialem Anliegen
durch die Breitenarbeit eine Talentschmiede wurde.
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| 2000 – 2004 |
Am 1. September 2000
übergab Staatssekretär Thomas Härtel dem Boxring
Eintracht Berlin für die alleinige und unbefristete Nutzung eine
zunächst zum Abriss vorgesehene Turnhalle.
Sie wurde mit Hilfe zahlreicher Sponsoren rekonstruiert und ist das
heutige Wettkampf- und Trainingszentrum Havelländer Ring.
Es steht getreu dem sozialen Anliegen allen am Boxsport interessierten
Kindern und Jugendlichen offen.
Aus dem kleinen Kindersportverein im Keller einer Kita hat sich
Deutschlands erfolgreichster Boxsportverein im Nachwuchsbereich
etabliert.
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| 2005 |
Seit 2005 richtet der
Boxring Eintracht Berlin das bedeutendste internationale
Nachwuchsturnier des Landes Berlin aus, das ebenfalls fest in den
Rahmen des Integrations-projektes „Boxen statt Gewalt“
eingeordnet ist.
Unterstützer des Projektes sind neben den Hauptsponsoren
die in der „Hellersdorfer Wohntheke“ vereinten
Immobilienunternehmen und der „Sauerland-Boxstall“, dessen
Chefs Wilfried Sauerland, Hagen Döring und Cheftrainer Ulli Wegner
ganz persönlich Patenschaften und Schirmherrschaften
übernehmen.
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| 2006 |
Ende des Jahres 2006 konnten
Sportler, Trainer und Sponsoren auf 77 Medaillen bei Deutschen
Meisterschaften (35 Deutsche Meister) und 152 Medaillen bei
Landesmeisterschaften (88 Landesmeister) zurückblicken.
Die Mannschaft hat in den letzten Jahren an 51 nationalen und
internationalen Turnieren teilgenommen und zahlreiche Pokalsiege
errungen, darunter sechs Mal in Folge das Juliusturm-Pokalturnier.
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| Heute |
Heute treiben in den beiden Sportstätten des Boxringes ca. 250 Kinder und Jugendliche regelmäßig Sport.
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